Habichtswaldsteig

Angst beginnt im Kopf – Mut auch!

 

Sei nicht zu schüchtern und zaghaft in deinen Handlungen. Das ganze Leben ist ein Experiment. Je mehr Experimente du anstellst, desto besser. Und was ist, wenn es etwas rau zugeht und du dir dabei die Kleider schmutzig machst oder zerreißt? Was, wenn du stolperst und gelegentlich in den Dreck fällst? Raffe dich wieder hoch; hab nie Angst davor, zu stürzen.

  • Ralph Waldo Emerson

 

Angst kann für viele ein gewaltiger Hemmschuh sein: die Angst zu Versagen; die Angst einen Fehler zu machen; die Angst zusammenzubrechen; die Angst vor dem was andere denken; die Angst verlassen zu werden; die Angst vor Erfolg. Wir hinterfragen unsere nächste Aktion, unseren nächsten Satz so lange, bis wir schließlich dem Leben teilnahmslos gegenüberstehen.

Hinter den Sätzen: Was ist, wenn ich es nicht schaffe; Schau doch was das letzte Mal passiert ist; Ich kann es nicht gut genug; Aber ich habe doch schon mal versagt, verbirgt sich Angst. Und manchmal verbirgt sich hinter der Angst noch eine tiefes Schamgefühl!

Es ist wichtig sich solche Sätze und Aussagen der inneren Stimme bewusst zu machen und sie zu überwinden.

Ein Beispiel bin ich selbst. Ich bin mein Leben lang voller Ängste und Sorgen gewesen. Leider war mir das viele Jahre überhaupt nicht bewusst. Ich kann rückblickend sagen, dass ich viel unterlassen habe, weil ich genau diese Sätze in mir hatte. Ich habe mich schließlich vor einigen Jahren unweigerlich mit mir dann doch auseinandersetzen müssen. Leider ist es zu Anfang doch sehr unangenehm zu reflektieren und sich klar zu machen wo man aus Angst, oder besser, durch Angst, eine Entscheidung getroffen hat, die ohne diese Ängste sicherlich anders ausgefallen wäre.

Mein Zen Lehrer sagte einmal: wir machen keine Fehler, wir leben oft nur im Irrtum, weil wir unsere Entscheidungen mit den Mitteln treffen, die uns in dem Moment zur Verfügung stehen. Und das ist sehr richtig. Nur gehört zu den Mittel auch die Begrenztheit durch die Angst.

Wir wollen aber hier ganz sicher nicht mit der Vergangenheit hadern! Es ist und bleibt Vergangenheit – unveränderbar und unwiederbringlich. Und egal was uns heute und morgen passieren mag, es hat nichts mit den Erlebnissen der Vergangenheit zu tun. Außer wir lassen uns durch die Ängste steuern und kommen somit nicht von der Stelle.

Also immer, wenn wir Entscheidungen treffen, sollten wir schauen ob dort Glaubenssätze uns begrenzen. Ist das der Fall dann macht es Sinn diese mit positiven Sätzen zu überschreiben. Es braucht Zeit und ist es nicht ohne Weiters möglich, hilft es meistens wenn man die Sätzen mit einer Person des Vertrauens überprüft 🙂

Hab Vertrauen in dich, sei mutig und lass deine Ängste los, du wirst sehen alles ist gut!

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