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Funny Trail Schauenburg


„Nur wo du zu Fuß warst, bist auch wirklich gewesen“ (J. W. von Goethe)


Kurzbericht über den Funny Trail am vergangenen Sonntag.

Wie immer pünktlich starteten wir an einem wunderschön, sonnigen, noch nicht ganz so heißem Sonntag, unseren Funny Trail Schauenburg. In Schauenburg-Hoof, unserem heutigem Treffpunkt, führte der Weg anfangs bergab, immer in Richtung des gegenüberliegenden Waldrandes.

Am Fuße des „Langen Berg“ angekommen war dann auch zu sehen, was uns auf weiterem Weg erwarten würde. Der Name war Programm und die angegebenen 220 hm bekamen Bilder und Bedeutung. Anschließend liefen wir ein weiteres Stück bergab bis wir an der Südseite Breitenbach passierten. Etwa ab der Ortsmitte von Breitenbach ging es langsam bergauf, erst über Asphaltstraßen, später über Schotterwege. Die ansteigenden Temperaturen waren jetzt deutlich spürbar und die direkte Sonne im Rücken unser Begleiter.

Kurz vor Erreichen des ersten Aussichtspunktes -dem Großen Schönberg- führte der Pfad über eine trailige Waldpassage, die uns kurz eine kleine Erholung im Schatten bot und ganz zur Überraschung der Highland Rinder, die hier das Naturschutzgebiet pflegen. Ihre großen Augen, die uns verwundert anschauten, machten deutlich, dass hier nicht allzu oft Publikumsverkehr herrscht. Dieser recht lange Anstieg war noch relativ gut zu bewältigen, dennoch schweißtreibend.

Die kurze Rast am Großen Schönberg war uns allen sehr willkommen, zum einen um durchzuatmen, zum anderen um die Aussicht zu bewundern. Es war ein wundervoller Anblick, die Farben der Natur aus der Ferne, die unglaubliche Weite sowie den zurückgelassenen Weg zu sehen. An diesem Punkt wieder unfassbar für mich, dass ich diesen Weg laufend, mit meinen eigenen Füßen, also ohne motorbetriebene Gerätschaften, zurückgelegt habe. Während der Rast erklärte uns Markus nochmal die Wichtigkeit des Trinkens, bei diesen Temperaturen reicht es nicht aus vorher und nachher seinen Flüssigkeitsbedarf zu decken, denn die Leistungseinbußen sind enorm, wenn der Flüssigkeitshaushalt durchs Schwitzen um 2% und mehr sinkt. Diese Tatsache bekam ich am eigenen Leib spüren, zwar hatte ich Wasser dabei, dieses jedoch im Auto zurückgelassen.

Nachdem am großen Schönberg unser Gruppenfoto entstanden ist, ging es schließlich weiter, hoffnungsvoll, dass das Beschwerlichste hinter uns lag. Über naturbelassene Wege steuerten wir bergab, durch ein kurzes Tal, um anschließend den steilen Anstieg zum Burgberg zu passieren. Dieser war im Vergleich zum ersten Anstieg kürzer, aber aufgrund der Steile und des fürchterlichen Durstes (gefühlt war ich nie zuvor durstiger) wirklich anstrengender und kräfteraubender.

Kriechend erklomm ich den Gipfel und ich vermute, ich war damit nicht allein. Wieder erwartete uns ein zauberhafter Anblick, was die vorherige Anstrengung wieder ausglich. Über unzählige Stufen abwärts und einem kurzen geraden Stück über einen Feldweg, kamen wir nach 8km und 250hm wieder am Ausgangspunkt an.

Am heutigen Tag waren wir eine Gruppe von !unfassbaren! 27 Teilnehmern inkl. 3 Kindern, plus 4 Hunden. Wir sind noch immer völlig sprachlos. Es erfüllt uns mit riesiger Freude und Stolz, dass Ihr so zahlreich erschienen seid, um mit uns unsere Heimat und unsere Natur zu Fuß zu erkunden, dass Ihr Euch an einem Sonntagvormittag dazu entschieden habt, den Sport und die Begeisterung des Trail Runnings zu erleben und zu genießen. Wir danken Euch aus ganzem Herzen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.



Der nächste Funny Trail findet am 08.06.2019 am Eisenbergsteig statt.

Mehr unter:



Markus und Manuela


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