Workshop „Einstellung“

„Das Problem ist nicht die Zukunft, sondern einfach wie Du denkst!“


Unter dem Motto „mentale Einstellung“ beschäftigte sich der Workshop mit der Frage, warum wir schlafen und wie wir am besten regenerieren, welche Denkweisen typisch sind, um allein durch die Macht der Gedanken keine Entwicklung zu erfahren und wie wir ein Umdenken vollziehen können. Denn Leben bedeutet Wachstum und Entwicklung, es geht von einer Situation in die nächste, mal bergauf und auch hin und wieder bergab. Der Workshop war dieses Mal besonders mental aktiv, bestehend aus vielen Fragen, die zum einen jeder für sich selbst beantworten muss, aber dennoch viel Raum für eine offene, spannende und aufschlussreiche Diskussionsrunde gaben.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer beschäftigte sich der erste Teil des Workshops mit unserer körperlichen und mentalen Regenration, die wir ausschließlich im Schlaf erfahren. Hier kommt es besonders auf die Qualität und eben nicht auf die Quantität, also die Dauer, an. Unser Schlaf gliedert sich in drei Prozesse; Einschlafen, Durchschlafen und Aufwachen, ist einer dieser Prozesse gestört, sind wir unfit. Besonders wichtig ist jedoch die Phase zwischen Einschlafen und Aufwachen, denn nur in der Tiefschlafphase findet unsere körperliche Regenration statt und in der REM Phase wird unsere „Festplatte“ wird gereinigt, d. h. mehr als 95% unserer Tagesereignisse werden aus unserem Gedächtnis gelöscht, sogar Dinge, die wir eigentlich behalten wollen. Wir erhielten ausreichende Tipps, was wir tun können, um uns einen qualitativ hochwertigen Schlaf zu ermöglichen und somit fit und ausgeschlafen in den neuen Tag zu starten.

Der darauffolgende Teil des Workshops führte uns an die Fragen heran, was dynamisches Denken bedeutet, warum wir oft in einer gegensätzlichen Denkweise verharren, was keine Entwicklung zulässt und welche Impulse es braucht, um unsere Denkweise Schritt für Schritt positiv zu verändern. Denn Denkweisen steuern unsere Sicht auf die Welt und unseren Einfluss, den wir in dieser Welt haben. Markus fragte uns: was wir glauben, was wir können und was wir glauben, was wir nicht können. Wie viel Talent es braucht, um erfolgreich zu sein. Dies gab natürlich Anlass zur Diskussion, an welcher sich jeder der Teilnehmer aktiv beteiligte, woraus sich wiederum neue Fragestellungen formulierten. Der Workshop gestaltete sich dadurch lebendig, einfach spannend und sehr informativ und er legte mir offen, wie unterschiedlich wir doch alle sind.

Als ich im Anschluss nach Hause kam, konnte ich mir nicht vorstellen objektiv und sachlich über diesen Workshop zu berichten. Sehr viel hat mich hier bewegt, in positiver wie auch trauriger Hinsicht. „Das Problem ist nicht die Zukunft, sondern einfach wie Du denkst“. In diesem Satz steckt wohl viel Wahres. Vermutlich spürt der ein oder andere von uns in seinen eigenen Lebenssituationen hin und wieder, was es bedeutet statisch zu denken, wie sehr man Glück und Erfolg am „Außen“ misst und steht der Gefahr gegenüber sich zu verschließen und aufzugeben, wenn wir Fehler oder Irrtümer begehen. Wir lernten bereits in unserer Kindheit, dass wir für Erfolg gelobt und geliebt werden, nicht aber für unsere Versuche und unseren Ehrgeiz, die uns eventuell Erfolg bringen oder halt auch nicht. So erlernten wir „begrenztes Denken“ und verschließen uns vor alldem, was uns eigentlich möglich ist, stehen uns auf unserem Weg glücklich und erfolgreich zu sein selbst im Weg, die einen mehr die anderen weniger. Dies bezieht auf jegliche Lebenssituationen, sei es im Sport, im Job, in der Familie oder in anderen Beziehungen. Eine wertvolle Erkenntnis und mein persönliches Fazit für mich war, dass mein Erfolg, in welcher Hinsicht auch immer und das, was mich glücklich macht, in mir selbst liegt und niemals im Außen zu suchen und auch zu finden ist. Dass ich all den Dingen, die ich vermeintlich nicht kann, ein NOCH zufüge und so wird aus „Ich kann das nicht“ ein positiv klingendes „Ich kann das NOCH nicht“. Erfolg ist also maßgeblich von unseren Gedanken abhängig, den wir selbst entwickeln können, indem wir unseren Blickwinkel in Bezug auf unseren selbst gesetzten Grenzen, Regeln (ich kann das nicht) und unser Umfeld ändern. Ich persönlich habe versucht die letzten Tage daran zu arbeiten. Es gab viele Gedanken und viele Emotionen, es gab viel zu öffnen und es gab neue Beurteilungen, Einsichten, sowie Blickwinkelveränderungen, es gab Freude und es gab auch Trauriges….

Wir von Na-T-ouren danken Euch Besuchern für Eure Teilnahme und für Eure Bereitschaft, dass Ihr Euch aktiv, offen und persönlich an den diversen Fragestellungen und der Diskussionsrunde beteiligt habt. Wir wünschen, dass wir Eure mentale Einstellung ein wenig positiv und nachhaltig beeinflusst haben, sodass auch Ihr alsbald Euren statischen Glaubenssätzen ein „NOCH“ hinzufügen könnt.

Manuela Schmidt (Redaktion)

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